Die Praktische Informatik

24. März 2010

Ein wichtiger Teilbereich der Informatik ist die Praktische Informatik. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Strukturen von Daten, Algorithmen, den unterschiedlichen Programmiersprachen und Betriebssystemen. Aber auch Datenbanken und Software-Lösungen werden in der Praktischen Informatik untersucht und entwickelt.

Informatik

Als Algorithmus wird dabei immer eine bestimmte Vorgehensweise bezeichnet, die der Lösung eines zugeordneten Problems dient. Dabei sind die Algorithmen grundsätzlich so aufgebaut, dass gleiche Eingaben immer wieder das gleiche Ergebnis ausgeben. Als Datenstrukturen im Bereich der Praktischen Informatik werden die Verwaltung von Daten, sowie deren Verknüpfung miteinander bezeichnet. Eine Struktur ergibt sich aus der Art, wie auf die Daten zugegriffen werden kann. Die einfachste Variante ist dabei der so genannte Stack. Dieser ähnelt im Aufbau einem Stapel. Die Daten, die als letztes eingegeben wurden, landen zuoberst auf dem Stapel. Sie können auch nur als erstes wieder herausgenommen werden. Neben dieser sehr einfachen Variante für Datenstrukturen gibt es natürlich auch deutlich komplexere Möglichkeiten. Sie werden dann als Bäume oder als Graphen bezeichnet.

Ebenfalls befasst sich die Praktische Informatik mit den Betriebssystemen. Diese bezeichnen die Software, mit deren Hilfe ein Computer erst für den Endanwender nutzbar gemacht wird. Durch die Betriebssysteme werden zum Beispiel Speicherplätze, wie der Arbeitsspeicher, verwaltet. Auch die angeschlossenen Ein- und Ausgabegeräte, wie Tastatur, Maus, Scanner oder Drucker, um nur einige zu nennen, werden vom Betriebssystem gesteuert. Die bekanntesten Betriebssysteme sind dabei Microsoft Windows, Mac OS und Linux. Alle Varianten haben durchaus ihre Vor-, aber auch einige Nachteile. Bei der Praktischen Informatik geht es darum, die Nachteile weitestgehend zu kompensieren und auszuschalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt, mit dem sich die Praktische Informatik befasst, ist die Erstellung von Datenbanken z.B. für
eine Partnersuche Software. Sie sind eine Art virtueller Karteikasten, in dem verschiedene Daten gesammelt und verwaltet werden. Ihre Aufgabe ist es, die Daten verschiedenen Programmen zur Verfügung zu stellen und sie in vielen Fällen auch gegen Verlust durch technisches Versagen oder Fremdzugriffe zu schützen. Unterschieden wird bei den Datenbanken in relationale, multidimensionale und objektorientierte Varianten. Je nach Art der Anwendung kann die eine oder andere Variante für den individuellen Bedarf besser geeignet sein. Mit Hilfe von hinterlegten Datenbanken entwickelt die Praktische Informatik Software, die es Unternehmen erleichtern soll, die betrieblichen Abläufe zu gestalten.