29. Bundeswettbewerb Informatik ist gestartet
10. September 2010
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Bereits zum 29. Mal ist in diesem Jahr der Bundeswettbewerb Informatik gestartet. Veranstaltet wird der Wettbewerb seit dem 01. September und er richtet sich vorwiegend an Jugendliche. Die Teilnahmebedingungen sagen aus, dass zum Start der ersten Runde das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet worden sein darf. Ebenso wenig darf eine Ausbildung abgeschlossen bzw. eine Berufstätigkeit aufgenommen worden sein. Außerdem sind Studenten, die ihr Studium vor dem Beginn des Wettbewerbs bereits aufgenommen haben, von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnehmen dürfen aber auch Wehr- und Zivildienstleistende, sowie Schulen.
Die Besonderheit beim diesjährigen Bundeswettbewerb Informatik ist in der speziellen Förderung für Mädchen zu finden. Ihnen wird im Rahmen des Förderprogramms „Mädchen machen Informatik“, eine Informatikstudentin als Coach an die Seite gestellt. Sie gibt wertvolle Hinweise zur Lösung der vorgegebenen Aufgaben und steht mit Rat und Tat zur Seite.
Will eine Schule am Bundeswettbewerb für Informatik teilnehmen, müssen wenigstens drei bearbeitete Aufgaben eingereicht werden. An der Lösung müssen wenigstens zehn Schülerinnen und Schüler beteiligt sein. Bei gemischten Schulen sollen mindestens je zwei Jungen und zwei Mädchen an dem Projekt beteiligt werden. Werden diese Anforderungen erfüllt, erhält die Schule die Auszeichnung: BWINF-Schule 2010/2011 und ein entsprechendes Logo, das auch auf der Schulwebseite veröffentlicht werden darf. Hinzu kommen Gutscheine, die für Informatik-Bücher im Wert von bis zu 100 Euro gewährt werden. Zwar gehört ein Neckermann Gutschein nicht zu den Gewinnen, aber die Preise sind doch sehr attraktiv.
Preise für die Teilnehmer
Wer am Bundeswettbewerb Informatik teilnimmt, kann auch auf einen der vielen attraktiven Preise hoffen. Unter anderem gibt es ein Seminar am Hasso Plattner Institut zu gewinnen. Daneben dürften sich die Teilnehmer aus Baden-Württemberg darüber freuen, am Jugendforum Informatik teilnehmen zu können.
Wer es bis in die zweite Runde des Wettbewerbs schafft, kann ein Seminar am Max Planck Institut für Informatik gewinnen. Auch Buchpreise werden in der zweiten Runde vergeben. Ebenso werden die Bundessieger in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Die Finalisten können zusätzlich an den Qualifikationslehrgängen für die Informatik Olympiade 2012 teilnehmen, die in Italien stattfinden wird.
Die Aufgaben für den Bundeswettbewerb Informatik stehen zum Download beim Veranstalter bereit. So müssen etwa Programme geschrieben werden, die die Erstellung von Horoskopen vereinfachen bzw. automatisieren. Auch können künstlerische Aufgaben gestellt werden, die etwa Programme beinhalten, die eine künstlerische Arbeit erstellen sollen. Die genauen Erläuterungen zu den Problemstellungen finden sich in den Downloads der Aufgaben.
Wichtig bei den Einsendungen ist in jedem Fall, dass die Lösungsansätze hinreichend dargestellt werden und im erstellten Programm nachvollzogen werden können. Andernfalls kann eine Beurteilung der Umsetzung der Aufgaben nicht hinreichend erfolgen. Wichtig ist ebenfalls, dass die richtigen Programmiersprachen verwendet werden, nähere Angaben hierzu finden sich genauso in den Aufgabenblättern. Die Programme werden auf CD, die Erläuterungen dazu in ausgedruckter Form eingereicht.
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