Computerzubehör: Erfahrungsbericht
11. Februar 2010
Druckerpatronen - Original oder günstige Nachbauten?
Kurz bevor ich mit meinem Informatikstudium angefangen habe, wurde mir klar: ein Drucker muss her. Ich hörte mich ein wenig um und erfuhr dabei, dass es bei der Wahl des Druckers vor allem darum gehen, dass die Druckerpatronen, die man für diesen Drucker benötigt, günstig sind. Denn es gibt Drucker, die zwar nicht allzu teuer sind, deren Tintenpatronen dann letztendlich aber so viel kosten, dass man lieber zu einer teureren Druckervariante greifen und dann dafür beim Kauf von Druckerpatronen wieder Geld einsparen sollte. Schlaue Informatiker wissen nämlich, dass sich mit NoName Produkten erheblich Geld sparen lässt.
Als Studentin muss man ja bekanntermaßen Dokumente ohne Ende ausdrucken und das gilt nicht nur für Informatik Studenten. Seien es Texte, die man für ein Seminar vorbereiten muss, Texte, die man nachbereiten muss, Hausaufgaben, Hausarbeiten, Handouts und so weiter. Das geht sehr schnell ins Geld, welches bei Studenten generell eh nicht in Massen vorhanden ist. Letzten Endes wurde mir dann ein Drucker geschenkt und dessen Vorbesitzer hatte beim Kauf auch zum Glück auf das Empfohlene gehört und deshalb zu einem Drucker gegriffen, dessen Tintenpatronen nicht allzu teuer sind. Das Problem bei dem Drucker ist aber, dass er insgesamt vier Tintenpatronen benötigt. Zwei Patronen mit bunter Farbe und zwei Patronen mit schwarzer Farbe. Bei mir gehen die schwarzen Patronen grundsätzlich schneller alle, weil ich meistens nur Texte und nicht allzu viele Bilder/Abbildungen ausdrucken muss. Dann, wenn der Drucker anfängt anzuzeigen, dass eine die Druckertinte wieder mal alle ist, kaufe oder bestelle ich mir eine neue Druckerpatrone.
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Ich habe gemerkt, dass die Preisunterschiede von Laden zu Laden nicht allzu groß sind. Und auch Vergünstigungen für Studenten gibt es im Bereich Druckerpatronen leider, vielleicht ja noch, nicht. Ich bezahle für eine neue Patrone etwa 15Euro und die reicht dann wieder für einige Zeit. Wenn man aber dennoch beim Kauf ein wenig Geld sparen möchte, rate ich zu einem Preisvergleich bei online-Anbietern. Dort lassen sich vielleicht wirklich noch ein paar Cent sparen. Von Geschäften, die leere Tintenpatronen wieder Druckertinte auffüllen, halte ich gar nichts, da die oft sehr unsauber arbeiten und man dafür im Endeffekt eher mehr Probleme und Lauferei hat, als wenn man neue Patronen kauft. Was ich jedoch allen Leuten, die viel ausdrucken müssen, empfehlen möchte, ist, erstmal zu ignorieren, wenn der Drucker anzeigt, dass die Patrone leer ist. Das ist nämlich einfach schlichtweg gelogen und eigentlich nur ein Trick der Druckerhersteller, um möglichst viele Tintenpatronen zu verkaufen. Denn das ist es ja, womit sie am meisten Geld verdienen. Wurde der Drucker erstmal gekauft, benötigt man ja ansonsten kein weiteres Zusatzmaterial, bis auf Papier und eben die Druckertinte.
Selbst die Mitteilung, die besagt, dass wenn man den Druckvorgang weiter ausführt, der Drucker beschädigt werden könnte, kann man ignorieren. Mein Drucker hat diese Anzeige schon bereits vor Wochen angezeigt und seither konnte ich trotzdem weiter munter Dokumente ausdrucken, ohne dass der Drucker plötzlich irgendwelche Mängel aufgewiesen hätte. Das liegt daran, dass die Patronen tatsächlich noch über ausreichend Tinte verfügen. Ich hatte zuerst, als ich diese Meldung gelesen hatte, auch ein wenig Panik bekommen, wurde dann aber von jemanden, der sich mit Druckern auskennt, beruhigt. Er hat mir auch dazu geraten, auf die Qualität der Ausdrucke zu achten. Denn fängt die Tinte langsam an, schwächer zu werden, sollte man sich wirklich langsam daran machen, die Tintenpatrone auszuwechseln.
Ich hoffe mein Artikel bewahrt euch vor schlechten Erfahrungen mit Druckern.
Henning Petersen, Hamburg
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